Vitamin D (+ K2)

VitaminDgirl coach-nic.de

Vitamin D (+K2)

Zuersteinmal ist zu sagen das es sich bei Vitamin D eigentlich gar nicht um ein Vitamin handelt sondern um ein Hormon. Vitamine werden nicht vom Körper selbst hergestellt, das Vitamin D allerdings schon. Und zwar durch eine ausreichende Sonneneinstrahlung.

„Ausreichend“ bedeutet 10 – 15 Minuten in kurzer Kleidung und ohne Sonnenschutzmittel in der Mittagssonne (bei dunkelhäutigen Menschen bis zu 10 Mal so lange!) Dabei produziert der Körper schon 10.000 – 20.000 IE / Tag. das hat unser Körper auch so vorgesehen und daher erstaunt die von der DGE erstaunlich niedrig Angesetzte Tagesdosis von empfohlenen 500 IE. Dies erklärt auch warum es so eine große Anzahl Menschen bei uns gibt die unter einem Mangel leiden: wenig Sonne und dann meistens geschätzt um Hautkrebs vorzubeugen. In Deutschland leiden angeblich 80-90 % der Menschen unter einer Unterversorgung. Gerade nach einem langen dunklen Winter macht sich dieser Vitamin D – Mangel bemerkbar: Müdigkeit, Depression, Konzentrationsschwierigkeiten, geschwächtes Immunsystem, Kreislaufprobleme und Schwindel sind einige typische Symptome.

Gefährlich ist ein Vitamin D -Mangel vor allem für die Knochengesundheit. Vitamin D steuert die Kalziumaufnahme aus der Nahrung. Ist also zu wenig Vitamin D vorhanden, wird zu wenig Kalzium aus der Nahrung aufgenommen. Dieses aber benötigte Kalzium holt sich der Körper nun aus einer anderen Quelle: den Knochen. Diese werden abgebaut um den Körper nun mit dem benötigten Kalzium zu versorgen (kann bei kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteoporose führen). Weitere Folgekrankheiten eines dauerhaften Mangels sind höchstwahrscheinlich u.a.: Demenz, Bluthochdruck, Her-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Krebs, uvm. Letztendlich hat ein Vitamin D – Mangel großen Einfluß auf den gesamten Organismus.

Wie bereits beschrieben, ist bei ausreichender direkter Sonneneinstrahlung der Vitamin D -Spiegel im grünen Bereich. Dazu kommt, das Vitamin D fettlöslich ist, d.h. der Körper kann Vitamin D auch in Fettzellen speichern. Im Sommer funktioniert das gut, umstritten ist allerdings inwieweit dieses gespeicherte Vitamin D die Versorgung z.B. im langen Winter sicherstellen kann. Da durch die Nahrung, wie z.B. fettreichen Fisch, nur sehr wenig Vitamin D aufgenommen werden kann, wird gerade zu diesen Zeiten eine Supplementierung empfohlen. Da sind sich eigentlich alle Wissenschaftler einig. Gestritten wird sich allerdings um die Höhe der Dosierungen. Die Empfehlung der DGE lautet 800 IE, was grundsätzlich als viel zu niedrig angesehen wird. 2000 IE werden mindestens täglich empfohlen um einen Mangel auszuschließen, optimale Werte werden bei einer Einnahme von 3000 – 5000 IE erreicht, wobei 5000 IE heute auch als absolut sicher und unbedenklich angesehen werden.

Zu beachten ist dabei aber auch, das supplementiertes Vitamin D nicht vollständig im Körper umgewandelt werden kann, sondern nur etwa 50%. Das bedeutet das eine Aufnahme von 10.000 IE nur einer körpereigenen Produktion von etwa 5000 IE entspricht.

Beim Vorliegen bestimmter Krankheiten kann der Vitamin D – Bedarf sich außerdem noch deutlich erhöhen: z.B. bei Zöliakie, Morbus Crohn oder Gallenproblemen.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall seine Blutwerte auch auf den Vitamin D – Gehalt prüfen zu lassen, am besten einfach beim nächsten Arztbesuch oder der nächsten Blutentnahme. Inzwischen gibt es aber auch Test-Sets für Zuhause.

Zusätzlich Magnesium: es wird für die Umwandlung von Vitamin D benötigt. Ein Mangel hat zur Folge das Vitamin D wirkungslos bleibt. Für eine ausreichende Versorgung sollte also gesorgt sein.

Und dann ist da noch K2:

Wie schon erklärt sorgt Vitamin D für die Aufnahme mit ausreichend Kalzium. Um dieses aber auch zu verarbeiten benötigen wir Vitamin K2. Nehmen wir zu viel Vitamin D auf aber nicht genügend K2, kann das ernste Folgen wie Arteriosklerose, Nierensteine oder am Ende sogar einen Herzinfarkt haben. Denn wenn das aufgenommene Kalzium nicht entsprechend verarbeitet wird, kann es sich im Körper ablagern und Gefäße, Organe und Gewebe „verschlacken“ und „verkalken“.

Ich möchte jetzt hier nicht detailliert auf Vitamin K2 eingehen, denn es ist ja ein Artikel über Vitamin D. Aufgrund der eben kurz beschriebenen wichtigen Funktion von K2 wird eine Vitamin D – Supplementierung daher nur in Verbindung mit K2 empfohlen.

Produktempfehlung: ein von mir auch selbst genutztes Vitamin D+K2 – Produkt ist Vitamin D3 + K2 von Athletic Greens (Werbepartner)